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Der Gefangene auf der Wartburg

Von 1540 bis 1548 saß der wohlhabende Bauer Fritz Erbe aus Herda im Verließ des Südturms der Wartburg. Der in den Fels gekratzte Namenszug erinnert daran. Zuvor hatte Erbe schon acht Jahre im Eisenacher Storchenturm zugebracht. Wer war der Mann? Was brachte ihn in den Kerker? Wie hielt er es im Felsenloch so lange aus? Farbig und spannend schildert Andreas Müller das Schicksal eines Menschen, der in einer Zeit religiöser und gesellschaftlicher Umbrüche seine Überzeugung höher setzte als kirchliche Dogmen und machtpolitische Ränke.

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DATEIGRÖSSE 5.48 MB
ISBN 9783861601647
AUTOR Andreas Müller
DATEINAME Der Gefangene auf der Wartburg.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 08/01/2020

3 Eindringlich Andreas Müller, Der Gefangene auf der Wartburg. Das Schicksal Fritz Erbes, Weimar 2005. 3 Reformation durch die Provokation des Trinitätsleugners Servet, sich ausgerechnet in Genf blicken zu lassen. Schwert und Scheiterhaufen retteten die theologisch und politisch als unabdingbar angesehene „Einheit“ des Bekenntnisses vor ausfransender Pluralisierung, und genau hieran Lutherjahr 2017 - auf den Spuren des Reformators Gefangener auf der Wartburg. Nach seinem Auftritt beim Reichstag in Worms im Mai 1521 wurde Luther zu einem Geächteten und für vogelfrei erklärt. Um zu verhindern, dass Luther getötet wurde, ließ ihn der Landgraf Friedrich der Weise de facto entführen und auf die Wartburg in Eisenach bringen.