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Dynamisierung in einem wechselhaften internationalen Umfeld

Unmittelbar nach dem Ende des Kalten Krieges nutzte die Staatengemeinschaft ihre neuen Handlungsmöglichkeiten rasch und schloss in kurzer Zeit eine ganze Reihe von Rüstungskontrollabkommen ab. Dies stellte die Schweiz vor wesentliche Herausforderungen. Die aus der Zeit des Kalten Krieges bekannten Rahmenbedingungen des eigenen Handelns mussten hinterfragt und angepasst und in dem neuen, sich rasch wandelnden internationalen Gefüge der Rüstungskontrolle neu positioniert werden. Die Schweiz verharrte jedoch während der ersten Hälfte der neunziger Jahre in den ihr bekannten, weitgehend passiven Handlungsmustern vergangener Jahrzehnte. Während Mitte der neunziger Jahre die internationale Rüstungskontrolle an Schwung verlor und seither in Blockaden verstrickt blieb, begann die Schweiz, sich mit einem quantitativen und qualitativen Ausbau ihres Engagements international zu profilieren. Weshalb verlief diese Entwicklungslinie der schweizerischen Rüstungskontrollpolitik weitgehend gegenläufig zu derjenigen der internationalen Rüstungskontrolle? Diese zeitgeschichtliche Arbeit analysiert und erklärt die Hintergründe.

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DATEIGRÖSSE 7.74 MB
ISBN 9783039108787
AUTOR Marcel Gerber
DATEINAME Dynamisierung in einem wechselhaften internationalen Umfeld.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 01/06/2020

Inauguraldissertation zur Erlangung des akademischen Grades eines Doktors der Sozialwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Sozialwissenschaft. Gutachter: Prof. Dr. Uwe Andersen, PD Dr. Rainer Bovermann. Tag der mündlichen Prüfung: 13.02.2002. Veröffentlicht: 30.10.2002. → Katalogeintrag im Bibliotheksportal der Ruhr-Universität Bochum, → Download Ruhr-Universität KU.edoc: Publikationsform: Aufsatz in einem Buch