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Elisabeth von Thüringen und die neue Frömmigkeit in Europa

Anläßlich des 800. Geburtstages der heiligen Elisabeth von Thüringen wurde 2007 in Marburg ein wissenschaftliches Symposion durchgeführt, das Elisabeths karitatives Wirken in den Kontext der großen religiösen Bewegungen jener Zeit stellte. Die Subjektivierung der Frömmigkeit, die von den großen Reformorden ausging, erfasste um 1200 nachhaltig auch die Laiengesellschaft. Vor allem Frauen drängten nach Teilhabe am religiösen Leben und strebten eine möglichst radikale Nachfolge Christi an. Ergriffen vom neuen Ideal der Armut und Askese waren sie bereit, ihre bisherigen sozialen Bindungen aufzugeben und ihre Vorstellung eines christlichen Lebens in karitativer Fürsorge oder – in Abkehr von der Welt – in strenger Klausur und mystischer Selbstsorge zu verwirklichen. Diese neue Spiritualität aus der Sicht verschiedener Fächer – der Theologie, der Geschichts- und Literaturwissenschaften, der Kunstgeschichte wie der Musikwissenschaft – sichtbar zu machen, war Ziel des Symposions, dessen Beiträge in diesem Band erscheinen.

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DATEIGRÖSSE 5.18 MB
ISBN 9783631569924
AUTOR none
DATEINAME Elisabeth von Thüringen und die neue Frömmigkeit in Europa.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 04/06/2020

Elisabeth von Thüringen in schriftlicher und bildlicher Darstellung - Katharina Grafmüller - Hausarbeit - Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit - Arbeiten publizieren: Bachelorarbeit, Masterarbeit, Hausarbeit oder Dissertation „Die Bedeutung der Elisabeth von Thüringen im Wandel der Zeit“