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Gotik ohne Gott?

Der Autor befasst sich mit der bisher nur wenig erforschten Symbolik der sakralen Architektur des Historismus. Er konzentriert sich dabei auf die unbekannten Druckquellen aus dem 19. Jahrhundert, die zeigen, dass auch in dieser Epoche die Kirchenbaukunst ein Bedeutungsträger war. Ziel der christlichen Kunst war, die konfessionelle Prägung sowohl in der Form einer Kirche als auch in der Ikonographie zu manifestieren. Der Stil wurde als Abdruck einer Weltanschauung in der Materie des Kunstwerks verstanden. Aus diesem Grund postulierte man, die Errungenschaften des Mittelalters aufzugreifen. Man nahm an, dass in diesem ausschließlich das christliche Gedankengut die Weltanschauung bestimmt habe, die Stile deswegen den religiösen Geist vollkommen zum Ausdruck gebracht hätten und die Ikonographie ideal, dogmatisch korrekt und inhaltsreich gewesen sei.

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DATEIGRÖSSE 3.24 MB
ISBN 9783631661406
AUTOR Wojciech Balus
DATEINAME Gotik ohne Gott?.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 01/01/2020

Zwischen Architektur, Skulptur und Malerei: gotische Altäre................ 20 ... ohne den Willen zur absoluten Vertikalität, denn die Geschosse sind (Arkaden, ... vermessen haben, so stellte man sich um 1250 auch den Weltenbaumeister Gott vor. Der Bau- und Kunststil der mittelalterlichen Gotik erfasste – von Frankreich ausgehend ... Ohne den Seitenschub aufnehmende und in das Fundament ableitende ... „2Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem ... So schrieb Hermann Hesse an Alfred Kubin: Die Erzählung ist großartig und schneidet quer durch den moralischen Weltzustand von heute. Alfred Döblin ...