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Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen

Der Ruf nach einer Stärkung der Patientenbeteiligung im Gesundheitswesen bewegt sich in einem ambivalenten Kontext. Auf der einen Seite gilt ihre Ausweitung als gleichsam emanzipatorisches Gegengewicht gegen ein expertendominiertes Gesundheitswesen. Auf der anderen Seite steht sie im engen Zusammenhang mit dem Ruf nach mehr individuellen Wahlmöglichkeiten und nach mehr Eigenverantwortung, der nicht selten direkt in eine De-Legitimierung des Solidarprinzips in der GKV mündet. Der vorliegende Band vereint Beiträge, die zentrale Aspekte dieses widersprüchlichen Beziehungsgeflechts analysieren.

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DATEIGRÖSSE 7.47 MB
ISBN 9783886198214
AUTOR none
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VERöFFENTLICHUNGSDATUM 01/01/2020

Eine kollektive Patientenbeteiligung ermöglicht patientenorientierte Entscheidungen und führt zu einer breiteren Akzeptanz von sozial- und gesundheitspolitischen Entscheidungen. Künftig muss es eine formalisierte Beteiligung der unterschiedlichen Formen der Selbsthilfe in den maßgeblichen Entscheidungsgremien auf Bundesebene geben. Damit BAG SELBSTHILFE | Patientenbeteiligung Die BAG SELBSTHILFE koordiniert die Patientenbeteiligung auch in weiteren wichtigen Institutionen und Gremien des Gesundheitswesens, wie z.B. beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und in den Gremien zur Qualitätssicherung beim Institut für Qualität und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTiG).