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Stil als Zeichenprozess

Stil gibt es in allen Lebensbereichen. Bei Kunstwerken und Gebrauchstexten, Architektur und Artefakten, beim Argumentieren und im Sport, ja sogar bei alltäglichem Verhalten wie Autofahren oder Gehen: Überall wird „Stil“ für eine Möglichkeit der Variation bei grundsätzlicher Vergleichbarkeit gebraucht. Stiltheorien blieben jedoch meist auf Einzeldisziplinen wie die Kunst- oder Literaturwissenschaft beschränkt. Die vorliegende Arbeit entwickelt erstmals eine analytisch genaue allgemeine Stiltheorie. Dazu werden mit Mitteln der Logik und Informatik die Zeichenprozesse modelliert, die beim Anwenden und beim Wahrnehmen eines Stils ablaufen. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Verhalten, Artefakte und Texte auf Schemata basieren. Es wird gezeigt, wie durch die Auswahl aus Alternativenklassen, die durch Schema und Kontext festgelegt sind, stilistische Merkmale erzeugt, und wie aus diesen in einer Interpretation weitergehende Schlüsse gezogen werden. Das Modell kann dank sorgfältiger Erklärungen ohne besondere Vorkenntnisse nachvollzogen werden. Auf dieser Grundlage werden Probleme wie die Abweichung zwischen gesendetem und empfangenem Stil, die Markierung von Gruppenidentitäten durch Stil, die Rolle von Stil bei der Individualisierung der Gesellschaft oder Stil als Laboratorium des Neuen untersucht.

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DATEIGRÖSSE 7.39 MB
ISBN 9783826046957
AUTOR Martin Siefkes
DATEINAME Stil als Zeichenprozess.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 07/04/2020

Seite 4 - Comiczeichnerin Barbara Yelin im Interview Mit ihren Graphic Novels holt Barbara Yelin Comics aus der Ecke der seichten Geschichten für Kinder oder Nerds. Ihre Heldinnen sind oft Frauen, die nach Autonomie streben. Den Grund dafür Bellmer et la Belle Mére - Books on Demand