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Vergessen, vergelten, vergeben, versöhnen?

Nach extremer Gewalt ist das Weiterleben mit dem Trauma für die Opfer ein oft nur schwer zu bewältigender Prozess, für den die jeweilige Gesellschaft, aber auch die Täter eine besondere Verantwortung tragen. Vergeben, Verzeihen, Versöhnen stehen für solche sozialen Handlungen, mit denen der zerstörte Raum des Miteinanders wieder neu erschaffen werden soll. Auch mit Racheimpulsen muss ein Umgang sowohl auf individueller als auch gesellschaftlicher Ebene gefunden werden. Trotz der Dringlichkeit der Frage, ob und wie Vergeben und Versöhnen gelingen können, sind psychoanalytische, sozial- und kulturwissenschaftliche Untersuchungen hierzu eher selten. Die Beiträge in diesem Band schließen diese Lücke und beschäftigen sich aus interdisziplinärer Perspektive mit dem schwierigen Verhältnis von Trauma und Versöhnung.

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DATEIGRÖSSE 9.74 MB
ISBN 9783525460283
AUTOR none
DATEINAME Vergessen, vergelten, vergeben, versöhnen?.pdf
VERöFFENTLICHUNGSDATUM 05/03/2020

Das Vergeben ist nichts Passives, sondern ein Zeichen geistiger Beweglichkeit. Versöhnen mit Ihren „Schuldigern“ bedeutet nicht, dass Sie vergessen, aber es schützt Sie vor Krankheiten und negativen Emotionen. Das Versöhnen kappt das Band zum Ungerechten und zu dem verletzenden Menschen. Wenn es Ihnen gelingt zu vergeben, kann die Liebe Sterbebegleitung: trösten vergeben versöhnen